Schankwirtschaften – Gastwirtschaften

 

 

 

Gasthaus-Linde Sandweier Alt-300x171 in Schankwirtschaften - Gastwirtschaften

Gasthaus Linde

 

 

 

Besitzer & Pächter der Wirtschaft „Zur Linde“

1796 ist die „Linde“ erstmals erwähnt. Der Wirt heißt Willibald Brenneisen

1865 erscheint erstmals wieder ein neuer Name. Anton Burkart nannte er sich. Er starb bald und seine Ehefrau Karoline heiratete den Ludwig Friedmann aus Schwarzach.

1871 Der neue Besitzer braute das Bier selbst. Heute ist das Blumengeschäft Mühlfeit in den Räumen der ehemaligen Brauerei. Der Name „s‘ Bierluis“ ist noch bekannt. Nachdem die Kleinbrauerei einging wurde das Bier von der heute nicht mehr existierenden Brauerei „Streib“ in Rastatt bezogen

1888 Karl Merkel pachtet die Linde

1900 ist ein Karl Schneider genannt

1907 Jacob Merklinger aus Haueneberstein

1908 pachtet Karl Kraft das Lokal

1910 folgt der Gipsermeister Bernhard Müller

1913 wird Hugo Pflüger Pächter auf der Linde

1915 hat Hugo Pflüger das Anwesen mit Schankrecht gekauft. Seine Schwester Regine Pflüger betreute den Betrieb bis Hugo Pflüger im Jahre 1919 vom ersten Weltkrieg zurückkam. Das florierende Lokal ist heute im Besitz von Richard Pflüger, einem Sohn des Hugo Pflüger.

2013 Wurde das Lokal geschlossen.

Gasthaus-Sternen Sandweier Alt-300x172 in Schankwirtschaften - Gastwirtschaften

„Zum Sternen“

Besitzer der Wirtschaft „Zum Sternen“

1895 wurde das Gebäude erstellt unter Valerian Kinz, damals als letztes Haus auf der linken Seite der heutigen Sandweierer Straße gelegen. Er mußte 11 Jahre warten bis er die Konzession zum Betrieb der Wirtschaft bekam. In der Zwischenzeit war er als Pächter auf dem „Grünen Baum“. Die anderen Wirte im Ort wehrten sich mit Erfolg gegen die Neueröffnung. Das florierende Lokal ist heute noch im Familienbesitz.

1940 starb Valerian Kinz Die Wirtschaft ging an den Sohn Anton Kinz über. Nach dessen Tod im Jahre

1962 wechselte das Unternehmen an die Tochter Rosa Hoog geb. Kinz. Nach deren Tod geschlossen.

(2010 ist das Lokal geschlossen und nur noch Vereinslokal der „Topiknollen“ und zu Veranstaltungen geöffnet.)

 

 

 

Gasthaus-Sonne Sandweier Alt-300x169 in Schankwirtschaften - Gastwirtschaften

„Zur Sonne“

 

 

 

Gasthaus „Zur Sonne“

1878 Dem damals noch ledigen Christian Peter – später Bürgermeister – wird die Konzession zum Betrieb der Wirtschaft Sonne“ erteilt. Es war dann und ist heute noch das einzige Lokal im Oberdorf. Das Gebäude muß ein Fachwerkhaus gewesen sein.

1885 Christian Peter startet ein Gesuch zum Betrieb einer Kegelbahn.

1887 Weil das erste Gesuch nicht genehmigt wurde, versuchte er es ein zweites Mal. Im „Grünen Baum“ und in der „Sonne“ wurden gleichzeitig Kegelbahnen genehmigt. Christian Peter verheiratet sich mit einer Frau namens Kölmel, die begütert war Er entschloß sich im Jahre

1895 das heute noch existierende Gebäude zu erstellen Mit der Gastwirtschaft war auch ein Gemischtwarengeschäft verbunden.

1899 K. Haussmann wurde Pächter der Wirtschaft

1902 Der Bäcker Hermann Kleinhans erhält die Konzession zum Betrieb der„Sonne“.

1905 Karl Fahrländer ist der nächste Pächter.

1911 Ludwig Schäfer aus Sandweier wird Nachfolger.

1916 Der Schwester des Ludwig Schäfer, Marie Schäfer, wird die Konzession versagt und im gleichen Jahr übernimmt die Witwe Thekla Kleinhans mit den Töchtern Walburga und Katharina das Unternehmen. Die Brauerei Altenburg – existiert nicht mehr – ist dabei engagiert.

1927 erfolgt ein innerer Umbau. Eine Theaterbühne wird erstellt und ein Saal für 400 Personen geschaffen Damit war den Ortsvereinen die Möglichkeit gegeben in der „Blume“ und in der „Sonne“ Theaterstücke aufzuführen und davon wurde reger Gebrauch gemacht. Bei Kriegsende haben die Besatzungen beide Bühnen fast ganz zerstört

1939 Willibald Straub heiratete die Tochter Walburga aus dem Hause Kleinhans und diese übernahm zusammen mit ihrem Mann das Lokal

1969 Die Wirtschaft ging nach dem Tode des Willibald Straub an dessen Tochter Anita, die den Metzgermeister Erwin Kastner aus Malsch bei Karlsruhe heiratete. Der gesamte Komplex wurde außen und innen renoviert, dem heutigen Zeitgeschmack angepaßt und ist verpachtet. (Anm. nur eingeschränkt geöffnet)

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