Dez. 30 1999

Unsere Kriegerdenkmäler

Unsere Kriegerdenkmäler

Ein kleiner zeit- und heimatgeschichtlicher Rückblick von Rektor a. D. Karl Bruckner †

Das zu Ende gehende Jahr gab für zahlreiche Gedenktage besonderen Anlass. Immer wurde auf vergangene Ereignisse hingewiesen und oft in besonderen Gedenk- oder Feierstunden sie mehr oder weniger einprägsam gewürdigt. Dass es 1999 sechzig Jahre waren, als der Zweite Weltkrieg begann, ist eigentlich wenig beachtet worden. Nur am Volkstrauertag hat man der vielen Opfer gedacht, die dieser grauenhafte Krieg, den der Chronist von Anfang bis zum bitteren Ende selbst miterleben mußte, forderte.

Im Zusammenhang damit, zugleich auch im Blick auf die leider immer wieder in einem Winkel dieser Erde auflodernden kriegerischen Auseinandersetzungen, stellt man sich unwillkürlich die Frage, ob es den Menschen denn nicht möglich ist, aus der Geschichte zu lernen, obwohl es doch fast überall Erinnerungsstätten oder Kriegerdenkmäler gibt, die zum Nachdenken und entsprechendem politischen Handeln auffordern. Doch meist läuft man achtlos an ihnen vorbei. Ihren nicht bloß als Gedächtnis an die Opfer sondern auch ihren mahnenden Sinn und Zweck nicht bedenkend.

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Mai 27 1999

Sandweierer Lied

Sandweier

Sandweierer Lied

Ein Dörflein liegt im Blumenschmuck,
umkränzt von Wald und Wiesen,
nicht weit vom alten Kinzigstrom,
wo bunte Blumen sprießen.

Sandweier heißt der schöne Ort
am alten Landseestrande,
wo Topinambur üppig wächst
im braunen Lehm und Sande.


Ums Kirchlein mit dem hohen Turm
sich schmucke Häuser scharen,
wo vor nicht allzu langer Zeit
noch Feld und Weiden waren.

Sandweier heißt…

Nach Römern kamen Bauern her,
die kühn ins Ödland drangen
und zäh und stark mit Bauernfleiß
bald Bruch und Sand bezwangen.

Sandweier heißt…

Vom Bauerntum blieb nicht mehr viel,
längst ist das Dorf im Wandel.
Es weht der Wind der neuen Zeit
durch Industrie und Handel.

Sandweier heißt,..

©Karl Vetter