Mai 20 2010

Besuchen sie unser Heimatmuseum


Sehr geehrte Gäste.

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf den Seiten des Heimatmuseums und des Heimatvereins Sandweier e.V.
Auf unseren Seiten haben wir versucht die Vielzahl der Geschehnisse in und um unseren Ort darzustellen.

Wir begrüßen Sie gerne, neben unseren Veranstaltungen, auch in unserem schönen Jagdhaus von 1602 und zeigen ihnen gerne unsere Ausstellungsstücke. Der Eintritt ist frei.

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Heimatmuseum Sandweier

An der Wendelgasse, Römerstr. 24, 76532 Baden-Baden-Sandweier

Die nächste  Museumsführung ist

am Sonntag  3. Juni 2012 von 14 – 16 Uhr

Führung durch unser Vorstandsmitglied Friedlinde Schneider


Weiter Musumsführungen sind am:


Sonntag 1. Juli 2012  mit Wendelin Klumpp

Sonntag 5. August 2012  mit Siegbert Schindler

von 14 bis 16 Uhr

Weitere Führungen auf Anfrage und Voranmeldung,  Tel.: 07221 / 66475   (W. Klumpp)

Gäste und Besucher sind herzlich Willkommen.

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Sehr geehrte Gäste.

Neben der Möglichkeit eines Museumsbesuches in unserem schönem Jagdhaus von 1602 und dem Ökonomiegebäudes finden sie hier auf unseren Internetseiten noch viele Informationen in und um Sandweier.

Hinweisen möchte wir Sie auch noch auf unser Heimatbuch Sandweier, in dem natürlich noch viel mehr Dinge unseres Heimatdorfes enthalten sind. (unter Bücher zu finden)

Auf unseren Internetseiten finden Sie unter „Geschichte“ z. B. die Geschichtsdaten in Kürze bis 1722.
Im „Jahresrückblick Heimatverein“ können Sie die Zeiten seit der Gründung des Heimatvereins nachlesen.
Der Bereich „Erzählenswert“ enthält.

·   veröffentlichte Informationen über christliche Bräuche,

·   das Nachkriegsgeschehen unserer Gemeinde,

·   alte Flurnamen oder Flurwege

·   über die Geggenau

·   Geschichte der Hebammen

·   den Radfahrverein Immergrün

·   die Sandbauern

·   Auswanderungen

·   Mittelalterlicher Ackerbau

·   Kriegerdenkmäler

·   unser Jagdhaus

·   Geschichte des Jagdhauses

·   Renovationsprotokoll

·   Flugsanddünen

·   Bürgersöhne als badische Soldaten in Spanien und Rußland

·   die Luftschiffhalle

·   Schankwirtschaften – Gastwirtschaften

·   Aufbruch in die Fremde

·   „d´Sondwiermer Schbroch“

·   Sandweierer Wald in Karlsruhe

·   Örtliche Bausubstanz

·   das Fachwerkhaus

·   Bewahrung örtlichen Kulturgutes

Das ist natürlich nur ein kleiner Auszug aus den vielen Seiten.
Vielleicht sind Sie neugierig geworden, auch auf ihre Geschichte.

“Wer seine Heimat liebt, der sollte die Wurzeln kennen”

Die Freunde und Helfer des Heimatvereins würden sich freuen Sie in unserem schönem Museum begrüßen zu können.

Haben Sie die Möglichkeit ehrenamtlich etwas Zeit aufbringen zu können, dann sind Sie gerne dazu aufgerufen uns bei der Arbeit im und um das Museum zu unterstützen. Ein Museum lebt von der Mitarbeit von Menschen wie “du und ich”.

Es gibt immer etwas zu tun und dazu werden Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen und Erfahrungen gebraucht.

Die Möglichkeit das alte badische Kartenspiel “Cego” zu spielen, haben sie bei den Cego-Abenden am Mittwoch, auch schon seit einigen Jahren. Kommen Sie einfach vorbei.

Viel Freude auf unseren Seiten wünscht Ihnen ihr

Vorstand des Heimatverein Sandweier e.V.

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Heimatmuseum Sandweier mit Ökonomiegebäude


Mai 11 2012

Tätigkeit- und Rechenschaftsbericht zur Mitgliederversammlung am 23.4.2012

Rechenschafts- und Tätigkeitsbericht des Vorstandes

Jahresrückblick 2011 Heimatverein Sandweier e.V.

Der Berichtszeitraum dieses Jahresrückblicks war für den Heimatverein ein Jahr, den man getrost mit dem Schlagwort „Innovation und Tradition“ überschreiben kann. Trotz der großen personellen Veränderungen, die der Verein in seiner Geschichte erfuhr und umfangreicher Umbauten, die im Museum bewerkstelligt wurden, blieb sich der Verein in seinen Aufgaben und Auftreten treu.

Nach dem Tode des Gründungsvorsitzenden Friedrich Gantner im Dezember 2009 hatte sein Stellvertreter Siegbert Schindler kommissarisch für fast eineinhalb Jahre die Vereinsführung inne mit dem festen Vorsatz, den schon lange geplanten Generationswechsel an der Spitze des Vereins herbeizuführen und zu begleiten. Bei der Generalversammlung im April 2011 gelang uns dies erfolgreich. Mit Rainer Braun als zweitem und mir als erstem Vorsitzenden erklärten sich zwei Mitglieder des Vorstandes bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. wir können uns bei unserer Arbeit dabei auch weiterhin auf die rege Mitarbeit der anderen Vorstandsmitglieder und Ehrenmitglieder verlassen, die allesamt die Arbeit des neuen Vorstandes tatkräftig unterstützen. Als erste Aktion nach der Wahl des neuen Vorstandes nahmen wir uns des schon lange im Ökonomiegebäude stehenden Patentbackofens an und konnten ihn erfolgreich in Betrieb setzen. Seither ist es möglich, bei kleineren Veranstaltungen für Gäste Holzofenbrot, Zwiebel- oder auch Flammkuchen zu backen, was schon einige Male erfolgreich gelang. Im Sommer wurde schließlich das Ökonomiegebäude selbst einer recht umfangreichen Frischzellenkur unterzogen. Mit tatkräftiger Unterstützung auch von Sandweierer Handwerkern wurde die Front des Gebäudes und eine inner Wand komplett neu gestrichen, das Dach und einige Mauerritzen abgedichtet und nicht zuletzt ein ganz neuer Ausstellungsraum geschaffen: Statt der bisher eher provisorischen Schulausstellung wurde nun ein halboffener Raum geschaffen, der einen guten Einblick in den Schulalltag der vergangenen 100 Jahre gibt. Anlass für diesen Kraftakte war die Schließung der bisherigen Hauptschule, bei der sonst viele Gegenstände für immer verschwunden wären. Auch das Harmonium aus der alten Grundschule aus den 1920er Jahren konnte so mit Mühe in letzter Minute gerettet werden. Nunmehr teilüberholt ist es bedingt spielbar eine Zierde unseres Jagdzimmers. Die Renovierungsarbeiten werden im kommenden Jahr am Ökonomiegebäude fortgeführt. Noch im Winter wird im Jagdhaus selbst die Kellerdecke gesichert. Dies übernimmt dankenswerterweise die Stadt Baden-Baden als Eigentümer, nachdem unser Oberbürgermeister bei der Ortsbereisung auf den Missstand hingewiesen wurde. Mittelfristig wird allerdings eine Komplettsanierung dieser Decken nötig sein, um das Gebäude erhalten zu können. Leider ist damit der Etat für 2012 schon weitgehend erschöpft, obwohl noch weitere Sicherungsmaßnahmen vor allem am Ökonomiegebäude nötig werden.

Mit den Veranstaltungen hatte der Heimatverein dieses Jahr zumindest vom Wetter her nicht immer Glück. Die Radtour zu den Bildstöcken und Wegkreuzen auf der Gemarkung Sandweiers fand ein reges Interesse und war die erste Veranstaltung unter meiner Leitung wie immer grandios vorbereitet durch unseren Wendel der darin von Siegbert unterstützt wurde. Unsere Kuchen und die Topinambursuppe beim ISE-Fest fanden reißenden Absatz. Das Gesamtergebnis für das ISE-Fest war allerdings eher bescheiden, da unser Publikum eher früher geht und weniger als an anderen Ständen getrunken wird. Hier müssen wir für die Zukunft überlegen, wie wir unser Angebot verändern, was möglicherweise auch durch den Neubau das CAP-Marktes mit veränderten Grundstücksverhältnissen notwendig sein wird. In den Sommerferien haben wir neben den Renovationsarbeiten auch wieder einen Erlebnistag im Museum für die Kinder, die durch das Ferienprogramm betreut werden, angeboten. Trotz sehr regnerischen Wetters war das Festzelt zur Mittagszeit beim Hock im Herbst voll. Am Nachmittag des Hocks fand eine weitere Premiere statt: Erstmals umrahmte der Kirchenchor eine Veranstaltung des Heimatvereins, was von allen Zuhörern als sehr gelungen empfunden wurde. Anlass dieser Zusammenarbeit waren die Ehrungen, die in diesem Jahr durch den Verein durchgeführt wurden. Inspiriert durch die Radtour wurde allen Sandweierer Bürger, die in Vergangenheit und Gegenwart Bildstöcke und Wegkreuze pflegen und erhalten, geehrt und bedankt. Als kleines Zeichen der Aufmerksamkeit erhielten die Geehrten eine Dankurkunde und einen polierten Stein, der auf Sandweierer Gemarkung gefunden wurde. Neben den beim Hock Geehrten möchte sich der Heimatverein an dieser Stelle auch bei allen anderen Sandweierer Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die den Verein durch Sachspenden, Kuchenspenden und ihre Mithilfe bei Veranstaltungen unterstützt haben.

Im Oktober konnte der Verein wieder in die Aula der Schule einladen. Nachdem im vergangenen Jahr unser Vorstandmitglied Klaus Pflüger rund ums Backöfele in Bildern führte, führte uns unser Gründungsmitglied Daniel Merkel einige Bewohner und deren Geschichte vor Augen. Er erzählte aus der Zeit seines Urgroßvaters Daniel Eichelberger und der bemerkenswerten Wahl zum Bürgermeister aus den Jahren 1928/29, die eine sicher einmalige Anekdote der Weimarer Republik darstellt, die in einigen Ergebnissen bis heute die Durchführung von Wahlen im Allgemeinen beeinflusst. Die Anwesenheit vieler bekannter Sandweierer Bürger und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zueinander zeigten dazu auf, wie eng verknüpft die Urbevölkerung unseres Dorfes miteinander ist. Die Rechercheergebnisse von Daniel Merkel und Klaus Pflüger wird der Heimatverein voraussichtlich im kommenden Jahr als Büchlein zur Eröffnung des CAP-Marktes veröffentlichen. Neben diesem geplanten Werk haben wir derzeit noch zwei weitere Recherchearbeiten laufen. Gerhard Ledwina arbeitet neben den vielen Aufgaben die er im Museum wahrnimmt noch weiter an einem Topinamburkochbuch und Theo Müller tritt in die Fußstapfen seines Vaters Guido. Derzeit wird das in den 1980er Jahren entstandene „Sondwiermer Sproch“ korrigiert und redigiert. Bei diesen Korrekturarbeiten erfuhr Theo viele Geschichten und Anekdoten, die ebenfalls in noch nicht festgelegter Form der Nachwelt erhalten werden sollen.

Auch Gäste konnte der Heimatverein auf seinem Gelände begrüßen, die dieses für Veranstaltungen nutzten: unter anderem feierten Kindergartengruppen den Sommerabschluss, und der Panhardclub Deutschland ein Herbsttreffen, und noch eine Premiere fand gegen Ende des Berichtszeitraumes statt: Da auch in Schulen und Kindergärten die ehrenamtlich Mithilfe zunehmend schwieriger wird, gelang es erstmals nicht, genügend Eltern zu finden, die bereit waren, die Bewirtung des Umzugs zu St.Martin zu übernehmen. Darauf angesprochen, erklärten sich die Aktiven des Heimatvereins bereit, diese für die Kinder unseres Dorfes wichtige Veranstaltung zu retten und übernahmen so für dieses Jahr die Bewirtung. Daher fand das Ende des Umzugs und das Martinsspiels erstmals auf dem Hof unseres Museums statt. Die Resonanz war überwältigend und führte viele jüngere Bürger unseres Dorfes erstmals zu uns. Da es allen Gästen sehr gut gefiel, soll diese Veranstaltung wohl auch in Zukunft auf unserem Gelände stattfinden. Es ist dem Heimatverein stets ein Anliegen, gerade den jüngsten Bewohnern die Vergangenheit unseres Dorfes anschaulich und lebendig zu vermitteln. Dies taten wir 2011 gerade durch solche Veranstaltungen gerne und werden dies 2012 wohl ebenso tun. Nikolaus mit Gesangverein und Innerwheel wieder schlechtes Wetter, Abschluss Bezug auf Gemeinschaft, CEGO-Spiel als wichtige Komponente wieder jede Woche also 52 Mal. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Helfern innerhalb und außerhalb des Vorstands.


Dez 28 2011

Jahresrückblick Heimatverein 2011

Bericht des Heimatvereins Sandweier für den Jahresrückblick 2011

Der Berichtszeitraum dieses Jahresrückblicks war für den Heimatverein ein Jahr, den man getrost mit dem Schlagwort „Innovation und Tradition“ überschreiben kann. Trotz der großen personellen Veränderungen, die der Verein in seiner Geschichte erfuhr und umfangreicher Umbauten, die im Museum bewerkstelligt wurden, blieb sich der Verein in seinen Aufgaben und Auftreten treu.

Nach dem Tode des Gründungsvorsitzenden Friedrich Gantner im Dezember 2009 hatte sein Stellvertreter Siegbert Schindler kommissarisch für fast eineinhalb Jahre die Vereinsführung inne mit dem festen Vorsatz, den schon lange geplanten Generationswechsel an der Spitze des Vereins herbeizuführen und zu begleiten. Bei der Generalversammlung im April 2011 gelang dies erfolgreich. Mit Rainer Braun als zweitem und Florian Gantner als erstem Vorsitzenden erklärten sich zwei Mitglieder des Vorstandes bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Sie können sich bei Ihrer Arbeit dabei auch weiterhin auf die rege Mitarbeit der anderen Vorstandsmitglieder und Ehrenmitglieder verlassen, die allesamt die Arbeit des neuen Vorstandes tatkräftig unterstützen. Und Arbeit gab es viel, die die Aktiven des Vereins im Jahr 2011 erledigt haben: Schon im Frühjahr wurde die alte Stellfalle bei der früheren Mühle wieder optisch in Schuss gebracht, nachdem die letzte Sicherungsmaßnahme schon über 10 Jahre zurücklag und die Stellfalle bekanntlich das erste steinerne Zeugnis der Arbeit des Heimatvereins darstellt. Als erste Aktion nach der Wahl des neuen Vorstandes nahm sich dieser des schon lange im Ökonomiegebäude stehenden Patentbackofens an und konnte ihn erfolgreich in Betrieb setzen. Seither ist es möglich, bei kleineren Veranstaltungen für Gäste Holzofenbrot, Zwiebel- oder auch Flammkuchen zu backen, was schon einige Male erfolgreich gelang. Im Sommer wurde schließlich das Ökonomiegebäude selbst einer recht umfangreichen Frischzellenkur unterzogen. Mit tatkräftiger Unterstützung auch von Sandweierer Handwerkern wurde die Front des Gebäudes und eine inner Wand komplett neu gestrichen, das Dach und einige Mauerritzen abgedichtet und nicht zuletzt ein ganz neuer Ausstellungsraum geschaffen: Statt der bisher eher provisorischen Schulausstellung wurde nun ein halboffener Raum geschaffen, der einen guten Einblick in den Schulalltag der vergangenen 100 Jahre gibt. Anlass für diesen Kraftakte war die Schließung der bisherigen Hauptschule, bei der sonst viele Gegenstände für immer verschwunden wären. Auch das Harmonium aus der alten Grundschule aus den 1920er Jahren konnte so mit Mühe in letzter Minute gerettet werden. Nunmehr teilüberholt ist es bedingt spielbar eine Zierde unseres Jagdzimmers. Die Renovierungsarbeiten werden im kommenden Jahr am Ökonomiegebäude fortgeführt. Noch im Winter wird im Jagdhaus selbst die Kellerdecke gesichert. Dies übernimmt dankenswerterweise die Stadt Baden-Baden als Eigentümer, nachdem unser Oberbürgermeister bei der Ortsbereisung auf den Missstand hingewiesen wurde. Mittelfristig wird allerdings eine Komplettsanierung dieser Decken nötig sein, um das Gebäude erhalten zu können.

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