Unser Heimatmuseum – Rückschau und Ausblick 1993

Das Ökonomiegebäude ist für ein für Sandweier typisches landwirtschaftliches Museum vorgesehen. Hier soll in absehbarer Zeit z. B. eine alte Schnapsbrennerei aufgebaut werden. Doch bevor wir dies verwirklichen können, muß das Gebäude einer gründlichen Renovierung unterzogen werden. Dach, Decken, Scheune, Schuppen und Ställe sind zum Teil in einem äußerst desolaten Zustand, der dies dringend erforderlich macht.

Zum Abschluß dieser Information erlaube ich mir, Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ganz besonders anzusprechen. Die Einrichtung und Sicherung unseres Heimatmuseums, das in seiner Art schon etwas Besonderes werden soll, ist kostspielig. Wir sind daher auf die Unterstützung von Mitgliedern und Sponsoren angewiesen. Wir werden um das nun so eindrucksvoll hergerichtete „Jagdhaus“ von überall her beneidet. Daher unsere Bitte an Sie: Werden Sie, sofern Sie es noch nicht sind, Mitglied unseres Heimatvereines, der doch wirklich nur der Allgemeinheit dienen will und entsprechend seiner Satzung keine vereinseigenen Interessen verfolgt. Firmen und Betriebe aber bitte ich sehr herzlich, durch entsprechende Spenden unsere Arbeit für die Dorfgemeinschaft großzügig zu unterstützen. Nur so kann das begonnene Werk fortgeführt werden.

Wie das von Guido Müller †  und mir verfaßte erste Heimatbuch, soll unser Museum die Heimat lebendig widerspiegeln, Vergangenes aufzeigen und die Möglichkeit bieten, sich über schon fast Vergessenes neu zu informieren. Dieses Ziel, das – so meine ich – alle, ob alt oder jung, anspricht, hat Unterstützung verdient. Ich möchte Sie nochmals dazu aufrufen.

(Quelle: Jahresrückblick 1993)

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