Mai 27 1999

Sandweierer Lied

Sandweier

Sandweierer Lied

Ein Dörflein liegt im Blumenschmuck,
umkränzt von Wald und Wiesen,
nicht weit vom alten Kinzigstrom,
wo bunte Blumen sprießen.

Sandweier heißt der schöne Ort
am alten Landseestrande,
wo Topinambur üppig wächst
im braunen Lehm und Sande.


Ums Kirchlein mit dem hohen Turm
sich schmucke Häuser scharen,
wo vor nicht allzu langer Zeit
noch Feld und Weiden waren.

Sandweier heißt…

Nach Römern kamen Bauern her,
die kühn ins Ödland drangen
und zäh und stark mit Bauernfleiß
bald Bruch und Sand bezwangen.

Sandweier heißt…

Vom Bauerntum blieb nicht mehr viel,
längst ist das Dorf im Wandel.
Es weht der Wind der neuen Zeit
durch Industrie und Handel.

Sandweier heißt,..

©Karl Vetter


Dez. 30 1998

Unser Jagdhaus

Unser Jagdhaus

ein „Geschenk“ der Markgrafen von Baden Durlach
 Ein kleiner Ausflug in die badische Geschichte :

von Rektor a.D. Karl Bruckner †

 Im Jahresrückblick von 1992 habe ich recht ausführlich über die Geschichte unseres Jagdhauses, das uns jetzt als schmuckes und interessantes Heimatmuseum dient, berichtet. Dabei habe ich auch erwähnt, daß dieses Haus, das 1602 erbaut wurde, in einer Zeit entstand, als die Markgrafschaft Baden-Baden, zu der Sandweier gehörte, vom Markgrafen Ernst Friedrich von Baden-Durlach verwaltet wurde. Diese sog. „Oberbadische Okkupation“ – sie dauerte von 1594 bis 1622 – war notwendig geworden, weil die Baden-Badener Markgrafen Philipp II. und vor allem sein Vetter Eduard Fortunat ihr Land derart verschuldet hatten, daß letzterer sogar vorhatte, die Markgrafschaft der reichen Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger zu verpfänden. Wie es allerdings zu dieser mißlichen und außerordentlichen Situation kam, war mir damals zumindest im Detail noch nicht bekannt.

In einem Buch, es Artikel weiterlesen…