Okt. 26 2010

„Ein Dorf verändert sich“ Veranstaltungsbericht vom 25.10.2010

"Ein Dorf verändert sich"

"Ein Dorf verändert sich"

„Ein Dorf verändert sich“

 

Der Heimatverein Sandweier führte im Rahmen seiner Vortragsreihe im Winterhalbjahr, eine gut besuchte Veranstaltung, am 25.10.2010,  in der Aula der Hauptschule Sandweier durch.

Das vorgestellte Thema: „Ein Dorf verändert sich“, beinhaltete insbesonders die baulichen Veränderungen in der Dorfmitte, dem „Backöfele“ und weitere wesentliche bauliche Veränderungen in den letzten einhundert Jahren in Sandweier.

Autor und Vortragender war das Vorstandsmitglied Klaus Pflüger, der in langer und intensiver Vorarbeit, Bildmaterialien mit Geschichte und Geschichtchen hinterlegte. Ein interessanter und informativer Vortrag, der zuweilen mit Humor gewürzt aber gekonnt dargeboten wurde.
Für die Besucher dieser Veranstaltung war am Ende sicher erkennbar, daß in mehr als einem Jahrhundert, ständiger baulicher und struktureller Veränderungen, nicht nur positive Ergebnisse hinsichtlich dörflicher Entwicklung zu erwarten waren.

Klaus Pflüger formulierte gekonnt solche Fehlentwicklungen mit dem Satz: „abgerissen, ersetzt durch nichts“!

Doch konnte in dieser zweistündigen „Zeit- und Rundreise“ durch die bauliche Dorfgeschichte sicher auch vermittelt werden, daß ein Blick zurück auch hilfreich sein kann, Zukunft gut zu gestalten.


Juni 13 2010

Rückblick 2010

Erkundungsfahrt am 13.06.2010

Am Sonntag 13. Juni führte der Heimatverein eine von unserem Vorstandsmitglied Wendelin Klumpp geführte Erkundungsfahrt durch. Der Vorstand des Heimatvereins freute sich, das einige interessierte Gäste dieser Fahrt beiwohnten. Start war beim Heimatmuseum um 13 Uhr 30.

Thema dieser Tour war “Ehemalige Gewanne der Gemeinde Sandweier” außerhalb der Gemarkung.

So wurden u.a. der “Ochsengrund” und der “Schafskopf” angefahren. Es wurden Hinweise auf ehemalige Besitzungen im heutigen Elsass gegeben. Auch das Ausflugsziel der 50er und 60er Jahre, das “Fahreck”, wurde ein Bestandteil der informativen Erkundungstour. Die Gesamtstrecke von ca. 18 km und 2,5 Stunden Dauer führte über Iffezheim und Wintersdorf durch das Naturschutzgebiet “Geggenau” und zurück nach Sandweier. Wer Wendelin Klumpp kennt, weiß, dass man sich auf diesen Fahrten auf viele historisch interessante Begebenheiten freuen konnte. Auch der zwischendurch einsetzende leichte Regen konnte der informativen Fahrt keinen Abbruch tun.

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Hock am Heimatmuseum 2010

Der Hock am Heimatmuseum Sandweier am Sonntag 19.09.2010 war auch in diesem Jahr, unterstützt durch sonniges Herbstwetter, eine gelungene Veranstaltung.

Dazu haben ganz besonders unsere zahlreichen Besucher beigetragen. In unserem herbstlich geschmückten Festzelt konnten unsere Gäste eine gewohnt gemütliche Atmosphäre genießen. Neben der allseits geschätzten, guten Küche, konnten auch eine Vielfalt an Getränken, allen voran der von Helmut Schottmüller frisch gepresste Apfelsaft, unseren Besuchern angeboten werden. Das breite Angebot an Kuchen und Torten wurde wieder gerne ausprobiert. Der Heimatverein bedankt sich ganz herzlich bei allen Spendern.

Am Nachmittag gab der Chor der Grundschule Sandweier ein kleines Konzert unter der Leitung von Frau Riehl, Lehrerin an der hiesigen Schule. Wir sind Frau Riehl dankbar, dass sie bereit war, kurzfristig die Chorleitung zu übernehmen. Somit konnte unseren beiden neuen Ehrenmitgliedern, Reinhold Mayer und Wendelin Klumpp, ein Überraschungsständchen dargeboten werden. Die beiden Geehrten sind Gründungsmitglieder des Heimatvereins Sandweier.

Ehrenmitglieder Reinhold Mayer, links und Wendelin Klumpp, rechts

Reinhold Mayer, seit über dreiundzwanzig Jahren Kassier, hat in seiner Zeit mehrere große und schwierige Projekte des Vereins erfolgreich begleitet, so z.B. die zweimalige Herausgabe des Heimatbuches von Sandweier.

Wendelin Klumpp gilt unbestritten als Motor des Heimatvereins. Seine Leistungen sind durch Worte allein schwerlich darzustellen. Sein wesentlicher Verdienst besteht u.a. darin, nahezu die gesamten Ausstellungsobjekte des Museums gesichert zu haben. Es besteht kein Zweifel, dass die nunmehr auf dem Museumsgelände zugänglich gemachte Ölmühle,

Ölmühle 2010

 allein durch sein Geschick bei der Beschaffung, wie seiner hohen handwerklichen Fähigkeit bei der Renovierung, ermöglicht wurde.

Ein Vereinsfest ist heutzutage eine Herausforderung, denen sich in besonderem Maße freiwillige Helferinnen und Helfer stellen und bereitfinden müssen. Gerade sie tragen, unter Verzicht auf kostbare Freizeit, zum Gelingen eines solchen Festes bei. Der Heimatverein Sandweier, sowie der Vorstand, dankt für das große, ehrenamtliche Engagement.

Selbst unsere „kleinen Besucher“ durften im Rahmen unserer angebotenen Kinderbetreuung durch fachliche Kräfte mit malen und basteln einige schöne Stunden auf dem Museumsgelände verbringen.