Okt 26 2010

“Ein Dorf verändert sich” Veranstaltungsbericht vom 25.10.2010

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"Ein Dorf verändert sich"

“Ein Dorf verändert sich”

 

Der Heimatverein Sandweier führte im Rahmen seiner Vortragsreihe im Winterhalbjahr, eine gut besuchte Veranstaltung, am 25.10.2010,  in der Aula der Hauptschule Sandweier durch.

Das vorgestellte Thema: „Ein Dorf verändert sich“, beinhaltete insbesonders die baulichen Veränderungen in der Dorfmitte, dem „Backöfele“ und weitere wesentliche bauliche Veränderungen in den letzten einhundert Jahren in Sandweier.

Autor und Vortragender war das Vorstandsmitglied Klaus Pflüger, der in langer und intensiver Vorarbeit, Bildmaterialien mit Geschichte und Geschichtchen hinterlegte. Ein interessanter und informativer Vortrag, der zuweilen mit Humor gewürzt aber gekonnt dargeboten wurde.
Für die Besucher dieser Veranstaltung war am Ende sicher erkennbar, daß in mehr als einem Jahrhundert, ständiger baulicher und struktureller Veränderungen, nicht nur positive Ergebnisse hinsichtlich dörflicher Entwicklung zu erwarten waren.

Klaus Pflüger formulierte gekonnt solche Fehlentwicklungen mit dem Satz: „abgerissen, ersetzt durch nichts“!

Doch konnte in dieser zweistündigen „Zeit- und Rundreise“ durch die bauliche Dorfgeschichte sicher auch vermittelt werden, daß ein Blick zurück auch hilfreich sein kann, Zukunft gut zu gestalten.


Dez 31 2009

Heimatverein Jahresrückblick 2009

Bericht des Heimatvereins Sandweier für den Jahresrückblick 2009

Der plötzliche Tod des Gründungs- und einzigen Ehrenmitglieds des Heimatvereins Sandweier, Rektor a.D. Karl Bruckner, warf am 17. Januar einen traurigen Schatten auf die Aktivitäten zu Beginn des Jahres 2009. Trotz seines hohen Alters von über 88 Jahren trat der Tod für uns alle plötzlich und unerwartet ein. Erst im August des Vorjahres hatte er als einer der beiden Autoren wesentlichen Anteil an der Herausgabe des zweiten Heimatbuchs von Sandweier. Nicht weniger als dreihundert Exemplare signierte er beim Hock im Dezember 2008. Als engagierter und versierter Heimatforscher war bereits Mitautor des 20 Jahre zuvor herausgegebenen ersten Heimatbuchs. Darüber hinaus hat er weitere Schriften und Beiträge zu heimatgeschichtlichen Themen veröffentlicht. Von der Gründung Vereins im Jahre 1987 gehörte er dem Vereinsvorstand bis zum 21. April 2008 an. Als Leiter der Museumskommission trug er zu Beginn der neunziger Jahre wesentlich zur Konzeption des Heimatmuseums bei, führte dazu wichtige Verhandlungen mit staatlichen und städtischen Stellen, besorgte Beispiel gebende Exponate und schuf die Grundlage für deren Dokumentation. Leider mussten wir bereits zwei Monate nach seinem Tod auch seine liebe Frau Amanda zu Grabe getragen.

Anfang Februar beschloss der Vorstand ein umfangreiches Jahresprogramm, das traditionelle wie einige neue Aktivitäten des Vereins enthielt. So wurde an den regelmäßigen Öffnungen des Heimatmuseums an den ersten Sonntagen der Monate Mai bis September jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr festgehalten. Sie fanden im Jahr 2009 einen weiterhin bescheidenen Zuspruch. Dem standen jedoch erneut viele Anmeldungen von Gruppen und Schulklassen zu speziellen Führungen außerhalb der allgemeinen Öffnungszeit gegenüber, die nahezu ausschließlich von Wendelin Klumpp mit großem Engagement durchgeführt wurden.

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