Apr. 15 2025

Toller Besuch beim ersten offenen Museumssonntag am 13. April 2025

Zufrieden kann der Heimatverein Sandweier nach seinem ersten offenen Museumssonntag am 13. April 2025 sein. Viele Besucher strömten schon vor Beginn der eigentlichen Öffnungszeit auf das Museumsgelände in Sandweier.

Bei gespendeten Kuchen und Kaffee konnten auch Gespräche und Informationen über alte Bilder getauscht werden.

Obwohl das Wetter nicht danach ausssah das es halten würde, kamen doch Sonnenstrahlen und die Besucher konnten die neu umgebauten Räume mit dem „Guido Müller“ Einkaufsladen aus Iffezheim besichtigen. (Anm. Guido Müller deswegen weil es in Sandweier einmal einen Kolonialwarenladen Guido Müller gab).

Wir danken den vielen Helfern die dies mit ihrem Einsatz möglich gemacht haben und den Spendern (Fam. Österle) für die Überlassung dieses alten Kaufmannsladen. Viele der Besucher kannten zwar noch den alten Laden (der ja einige Jahre auch gar nicht mehr in Betrieb war) aber so bleibt er mit seinen noch vorhanden Gegenständen weiter der Nachwelt erhalten.

Auch andere Räume wurden umgebaut und mit neueren Ausstellungsmöbel bestückt. Auch neue Exponate sind nun dort zu sehen. Ein Teil der in diesen Räumen gelagerten Exponate haben und werden eine neue Ausstellungsfläche im Ökonomiegebäude erhalten.

Über die Möglichkeit eines kostenlosen Ausleih eines Lastenfahrrad in Sandweier wurde auf dem Hof des Geländes auch informiert und das Lastenfahrrad vorgestellt.


Die Arbeit geht dem Helfern des Heimatvereins nicht aus.

Ein neuer Zugang eines Exponates ist eine Schützenscheibe des Schützenvereins aus dem Jahre 1910.

Freuen sie sich auf die weiteren umgebauten und neuen Ausstellungsflächen des Heimatmuseums Sandweier. Austellungsfläche im Augenblick ca. 500 qm.

Nächster offener Museumssonntag am 11. Mai 2025. Einzelne Führungen mit kleinen Gruppen auch gerne und jederzeit möglich.


Dez. 15 2024

Jahresrückblick des Heimatvereins Sandweier e.V. für 2024

Ähnlich wie das Wetter war auch der Vereinsjahr des Heimatvereins von Aufs und Abs gekennzeichnet.

Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2023 schalteten wir einen Gang zurück, auch was unsere Ausstellungen angeht. Angeregt durch die 80er-Ausstellung des vergangenen Jahres planten wir eine 70er Ausstellung. Witterrungsbedingt mussten wir dann einen Museumssonntag kurzfristig absagen, so das wir die Ausstellung auf den Herbst verschieben mussten. Als zweite Ausstellung haben wir erneut den alten Hochaltar wieder aufgebaut und präsentiert.

Als Ergänzung konnten wir erstmals eine Teil des alten Kreuzweges der Kirche präsentieren. Schon seit Beginn unseres Museums haben wir zwei Stationen in unserer Kirchenstation ausgestellt. Weitere 8 Stationen haben wir aus der Kirche ausgeliehen und wurden damit wahrscheinlich das erste Mal seit über 50 Jahren wieder der Öffentlichkeit präsentiert. Beim Abholen tauchten überdies handgeschriebene Erinnerungstäfelchen gefallener Soldaten des zweiten Weltkrieges auf. Auch diese präsentierten wir, um ein Zeichen in unserer erneut von Kriegen gekennzeichneten Zeit zu setzen.

Auch der Herbst war durch das wechselhafte Wetter geprägt und damit unsere Veranstaltungen. Bei schönem Spätsommerwetter konnten wir am Samstagabend unseres Hocks zahlreiche Gäste besuchen, die bei Musik, damals typischen Getränken und Speisen in das bunte Jahrzehnt der 1970er eintauchen konnten.

Wichtige Daten der Zeit in unserem Dorf wie der Eröffnung der Feuerwehr und der Eingemeindung waren in einer Bilderschau dargestellt. Auf dem Außengelände gaben ein VW Käfer, ein Faltcaravan und eine Ducati ein paar Eindrücke, was damals auf den Straßen unseres Dorfes unterwegs war. Am Sonntag mussten die Gäste dann die aufgebauten Zelte nutzen um trocken zu bleiben, was später auch den Abbau erschwerte.

Die Kunkelstubb im November mit dem Thema Fachwerkhäuser rundete unser Jahresprogramm ab.

Wie in den Vorjahren boten wir auch wieder anderen Vereinen des Dorfes unser Museum als Veranstaltungsort an. Das Jubiläum der Backöfelehexen im Frühjahr brachte die Dorfgemeinschaft bei schönstem Wetter zu einem schönen Wochenende zusammen und auch die Musikprobe des Musikvereins lockte wieder zahlreichen Zuhörer ein. Schon eine Tradition ist der Martinsumzug des Walburgakindergartens, der gemeinsam mit Eltern der Grundschule, Pfarrgemeinde und Feuerwehr durchgeführt wird. Auch diese Veranstaltungen war von nasskaltem Wetter geprägt, wurde aber trotzdem wieder ein Erfolg.

Neben den weiteren Arbeiten an der Dauerausstellung haben wir im Frühjahr dank der Bulldogfreunde ein weiteres Großexponat erhalten. Eine mobile Dreschmaschine wird unsere bäuerliche Ausstellung ergänzen. Auf Grund der Größe wird hierzu in den nächsten Monaten noch ein passender Unterstand erstellt. In Zukunft soll die Maschine dann im Herbst auch in Funktion präsentiert werden.

Die Bulldogfreunde nach derm erfolgreichen Transport der Dreschmaschine auf unser Gelände.

Nach einem Jahr Pause konnte der Verein für 2025 auch wieder einen historischen Kalender erstellen, der aktuell noch im Verkauf ist. Das Thema dieses Kalenders sind frühere Betriebe unseres Dorfes und zeigen deutlich, welchen Wandel auch die Geschäftswelt in den vergangenen Jahrzehnten erfuhr.

Dabei wurde im Vorfeld auch deutlich, wie wenig oft nach der Geschäftsaufgabe eines Betriebes an Dokumenten erhalten blieb, was die Erstellung nicht einfach machte. Von daher nehmen wir weiterhin gerne bei Haushaltsauflösungen und Nachlässen interessante Unterlagen und Gegenstände an, die das Dorfleben dokumentieren.

Wir bedanken uns bei der Einwohnerschaft und vor allem bei unseren Helfern für die große Treue, unsere Angebote auch neben den Veranstaltungen zu nutzen und uns zu unterstützen. Wir hoffen auf ein gutes neues Jahr 2025, in der wir hoffentlich einige Projekte abschließen und Ihnen wieder interessante Aufenthalte in unserem Museum bieten zu können.