Die alten Glasmalerei-Fenster der Marienkapelle am Friedhof in Sandweier

 

 VII. Zusammenfassung 

 Diese kleine aber doch sicher selbst für den besser informierten Leser einiges Neue beinhaltende Dokumentation zeigt uns auf, wie Kunstwerke z. B. unsere Glasmalereifenster entstehen, mehr, wie wechselvoll ihr Schicksal sein kann. Sie will aber auch festhalten, daß es dringend nötig ist, wertvolles altes Kulturgut zu bewahren und zu erhalten. Daß der Autor bei der Beschreibung der Fenster auch etwas näher auf die dargestellten Personen einging, mag vielleicht manchen Leser ein wenig stören, denn die Schrift sollte ja keine spezielle Heiligenlegendenerzählung werden. Da gibt es sicher umfangreichere, fundiertere und auch wertvollere Literatur dazu (siehe Quellenverzeichnis). Aber wenn man die Fenster betrachtet und auch das Wesentlichste über die bildlich gezeigte Persönlichkeit weiß, ist zweifelsohne der Eindruck, den das Kunstwerk hinterlässt, intensiver. So haben wir sechs wundervolle über 100 Jahre alte Glasmalereifenster zu neuem Leben erweckt und können sie in diesem Büchlein im Bild und im Sandweierer Heimatmuseum, wenn auch nur je zwei im Wechsel, in natura betrachten. Daß dies möglich ist, verdanken wir den verschiedensten Behörden, wie dem kath. Pfarramt Sandweier, dem erzbischöflichen Bauamt Karlsruhe, der Landesstelle für Museumsbetreuung Stuttgart, vor allem aber dem Restaurator Herrn Andreas Linnenschmidt. Auch die übrigen schon erwähnten Personen, – hier sei nochmals Rudi Völlnagel genannt, – haben sich besonders verdient gemacht. Vielleicht – und dies sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt – wird bei manchem Leser das Interesse geweckt, einmal etwas öfter unser Heimatmuseum, das nicht nur als Besonderheit die alten Glasmalereifenster der „Gottesacker-Kapelle“ zeigt, sondern auch zahlreiche sonstige informative Exponate aufweist, zu besichtigen. Ein Besuch lohnt immer, allerdings sollte man halt nicht nur flüchtig durch die diversen Räume „hetzen“ sondern sich mit den einzelnen Ausstellungsgegenständen genauer beschäftigen. Der Heimatverein Sandweier e.V. als Träger des Museums und Herausgeber dieser Schrift wird sich darüber freuen. 

Der Autor dieser Dokumentation aber bedankt sich abschließend besonders bei Pfarrer Klaus Vornberger für die sachkundige Hilfe und bei Frau Christiane Scharer, die ihm die recht umfangreiche Schreibarbeit abgenommen hat. Dem Heimatverein Sandweier und seinem Vorstand ist zu danken für die Herausgabe dieser Schrift, die hoffentlich eine gute Ressonanz finden möge. 

VIII. Quellenverzeichnis 

Stadtarchiv Offenburg:       Ortenauer Rundschau Nr. 47 vom 23.11.1935 

Archiv der Pfarrgemeinde St. Katharina Sandweier 

Müller- Bruckner:                         Sandweier, ein Hardtdorf in Vergangenheit und Gegenwart, 1988 

Bruckner:                                         150 Jahre Sankt Katharina Sandweier, 1987 

Wetzel:                                              Glas aus Offenburg, 1986 

Nigg:                                                  Grosse Heilige; Zürich, 1947 

Melchers:                                        Das große Buch der Heiligen, München 1979 

Schauber-Schindler:                   Die Heiligen und Namenspatrone im Jahreslauf, München 1985 

Prof. W Müller:                              Leben und Verehrung des sel. Bernhard von Baden, Freiburg, 1978 

Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Jahrgänge 1873 – 1928 

Bildernachweis:                            Wendelin Klumpp, Andreas Linnenschmidt, Pfarramt Sandweier 

  

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