Dez. 30 2004

Die Schallmeienkapelle und die Standarte des Radfahrvereins Immergrün

Die Schalmeienkapelle und die Standarte des Radfahrvereins Immergrün

Rektor a.D. Karl Bruckner †

Das nun zu Ende gehende Jahr stand, was das rege Vereinsleben in unserem Stadtteil betrifft, sehr unter dem Eindruck und den Veranstaltungen der Großen Karnevals Gesellschaft Sandweier e.V., die ihr 50jähriges Jubiläum feiern konnte. Bei der Gestaltung des dabei herausgegebenen Festbuches durfte ich als Autor einer kurzgefassten Ortsgeschichte Sandweiers rnitwirken. Dabei war es natürlich auch zu verstehen, dass ich mich über die Entstehung des Jubelvereines informierte, wenn auch die Berichterstattung darüber in anderen Händen lag.

Hier wurde nun die Geschichte des „Radfahrvereins Immergrün Sandweier“ interessant, denn aus seiner Mitte erfolgte die Gründung der Gro-Ka-Ge. Guido Müller hat ja in unserem Heimatbuch (S.152/153) recht aufschlussreich darüber berichtet. Bei der Durchsicht meiner heimatgeschichtlichen Unterlagen fiel mir nun das nachstehend veröffentlichte Foto in die Hände, das die von G. Müller in seinen Ausführungen erwähnte Schalmeienkapelle des Radfahrvereines wiedergibt. Dies dürfte sicher eine sehr seltene Aufnahme sein, die vermutlich bei der Standarienweihe des Radfahrvereines im Jahr 1928 gefertigt wurde. Der Versuch, die auf dem Bild gezeigten Personen zu identifizieren, ist nach langem Bemühen und mit Hilfe verschiedener Sandweierer Einwohner, denen ich hier ein herzliches Danke sage, bis auf eine Ausnahme gelungen.

Schallmeienkapelle und Radfahrverein Immergrün

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Dez. 31 2003

Heimatverein Jahresrückblick 2003

Bericht des Heimatvereins Sandweier für den Jahresrückblik 2003

Nach dem Jahr des 400 jährigen Jubiläums des Alten Jagdhauses in Sandweier, das unser Heimatmuseum beherbergt, galt es zunächst einmal ein wenig durchzuatmen. So wurden im Frühjahr und Sommer vor allem mehrere kleine Instandsetzungsarbeiten fast im Alleingang von unserem Kustos Wendelin Klumpp durchgeführt. Die erforderlichen Baumaßnahmen im Bereich der Südfenster des Obergeschosses wurden dagegen aus Mangel an dafür erforderlichen städtischen Geldern in diesem Jahr noch nicht in Angriff genommen.

Dafür warf das Erdepflerfescht schon früh Schatten in Form von Arbeit voraus. Der Vorstand hatte beschlossen, den Zeltüberbau der Anlage beim Dorfbrunnen durch ein Küchenzelt zu ergänzen. Dieses zusätzliche Zelt sollte so gestaltet sein, dass es auch beim Hock am Heimatmuseum eingesetzt werden kann. Dazu ließ sich Helmut Schottmüller einen passenden Plan fertigen. Die Herstellung erfolgte danach in Eigenarbeit von ihm sowie von Wendelin Klumpp und einigen Helfern. Die komplizierte Aufgabe des Schweißens der Aluminiumzeltstangen übernahm dabei dankenswert Harald Riedinger. Das Ergebnis wurde sowohl beim Erdepflerfescht wie beim Hock von den Nutzern sehr gelobt und wird dem Heimatverein auch in den kommenden Jahren dienen.

Die regelmäßigen Öffnungen des Heimatmuseums an den ersten Sonntagen der Monate April bis September jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr fanden im Jahr 2003 vor allem an den heißen Sommertagen leider nur einen sehr geringen Zuspruch. Dem standen wiederum zahlreiche Anmeldungen von Gruppen und Schulklassen zu speziellen Führungen außerhalb der allgemeinen Öffnungszeit gegenüber, die ausschließlich von Wendelin Klumpp mit großem Engagement durchgeführt wurden.

Nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen sich die CEGO – Abende, die wöchentlich das ganze Jahr über am Mittwoch Abend in der Regel vier Spielgruppen zusammenführten.

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