Heimatverein Jahresrückblick 1994

Die Stadt Baden-Baden hat sich im Überlassungsvertrag für das Areal des Heimatmuseums dankenswert verpflichtet, die Rasenflächen des Anwesens zu pflegen und führte diese Arbeit mit ihren Maschinen auch aus. Dennoch konnte vor allem die Wegränder und die unmittelbar an die Nachbarn angrenzenden Rasenstreifen von der Maschine nicht erfaßt werden. Dies sah der nach Sandweier in die Nachbarschaft des allen Jagdhauses gezogene Bürger Jürgen Louis. Er besitzt einen Haus- und Gartenbetreuungsbetrieb und somit die geeigneten Hilfsmittel und Kenntnisse, die er uns spontan freiwillig zur zusätzlichen Pflege des Areals zur Verfügung stellte. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Bei der Generalversammlung am 29. April 1994 ergaben sich keine personellen Veränderungen im Vorstand des Vereins. So bleiben mit Friedrich Gantner als Vorsitzendem, Reinhold Mayer als Schatzmeister sowie Karl Bruckner und Erwin Hatz als Beisitzer und Klaus Pflüger als Jugendreferenten alle zur Wahl Anstehenden weitere zwei Jahre in ihren Ämtern.

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Andächtige Zuhörer anläßlich einer Ansprache beim Dorfhock am Heimatmuseum

Pünktlich zu unserem dritten Hock am Heimatmuseum, der am Sonntag, 18. 9.1994 stattfand, waren wichtige Arbeiten im Haus abgeschlossen, das Areal des Heimatmuseums bestens gepflegt, ein wunderschönes Hinweisschild vom Sandweierer Hobbybildhauer Walter Ullrich geschnitzt und auf einem von Lenwald Ullrich kunstvoll gefertigten Eisensockel befestigt an der Römerstraße aufgestellt und die Restaurierung der beiden alten Bilder der Kapelle beim Friedhof ausgeführt. So konnten wir den Besuchern, die trotz zunächst widrigen Wetters zahlreich erschienen waren, die großen Fortschritte im Ausbau unseres künftigen Heimatmuseums vorführen. Allen Helfern, die erneut zum sehr guten Gelingen diess Hocks beigetragen hatten, sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Ein spezielles Dankeschön geht an den Sängerbund Sandweier, der im Rahmen seiner 125-Jahrfeier beim Hock mit einem Morgenständchen unter Leitung seines Dirigenten Hermann Stößer aufwartete. Ein Dank aber auch den Kindern aus dem weißrussischen Gomel, die uns am Nachmittag mit Folklore aus ihrer Heimat unterhielten. Der Heimatverein hat aber auch allen Grund einigen Sponsoren zu danken, die durch großzügige Leihgaben oder Spenden die bereits vorhandene Vielfalt der Exponate erst ermöglichten. Dank auch dem Ortschaftsrat Sandweier, der aus seinen Verfügungsmitteln einen größeren Betrag zur dringend notwendigen Reparatur eines Teils des Dachs der Scheuer freigab und so die Exponate, die wir darunter lagern müssen, vor weiteren Regenschäden schützte.

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