Heimatverein Jahresrückblick 1994

Bericht des Heimatvereins Sandweier für den Jahresrückblick 1994.

Nach 1992 und 1993 galt auch 1994 die meiste Aktivität des Heimatvereins Sandweier dem neuen Heimatmuseum. Dennoch kann zunächst von eine interessanten Vortrag unseres Vorstandsmitglieds Wendelin Klumpp berichtet werden. Er begeisterte am 28. März 1994 seine Zuhörer und Zuschauer mit den großartigen Diavortrag „Unser täglich Brot“ im Walburgasaal.

Ansonsten waren wir nahezu ausschließlich mit dem Heimatmuseum beschäftigt. Es galt die Malerarbeiten im alten Jagdhaus in den Austellungsräumen, aber auch in der Küche und dem Begegnungsraum fortzuführen und weitgehend auch abzuschließen, eine Einbauküche zu installieren und Ausstellungsgut zu präparieren. Dazu hatte der Vorstand des Heimatvereins wieder zu vielen Arbeitseinsätzen vorwiegend an Wochenenden aufgerufen. Mit Ausnahme von Vorstandsmitgliedern folgten jedoch diesem Aufruf wiederum nur die Herren Albert Eichelberger und Otto Fuchs, denen an dieser Stelle für ihren Einsatz gedankt sei. Motoren der gesamten Arbeitseinsätze waren einmal mehr Wendelin Klumpp und verbunden mit seiner Fachkenntnis Malermeister Klaus Pflüger, die zusammen auch 1994 mehrere hundert Stunden am Heimatmuseum arbeiteten und aus dem alten Gemäuer ein Schmuckstück zauberten. Ihnen gingen weitere Vorstandsmitglieder, allen voran Kassier Reinhold Mayer, immer wieder gerne zur Hand. Der Vorsitzende der Kommission Heimatmuseum, Karl Bruckner, fehlte ebenfalls nahezu bei keinem Arbeitseinsatz. Er trieb auch immer wieder den Vorstand zu neuen Aktivitäten für das Museum an und führte Gespräche mit der Landesstelle für Museumsbetreuung, mit Vertretern der Erzdiözese Freiburg im Zusammenhang mit den Leihvertrag mit der Kirchengemeinde sowie mit der Leiterin der stadtgeschichtlichen Sammlung. Darüber hinaus beschaffte er weiteres Ausstellungsgut aus den Bereichen Ortsgeschichte, Jagd und kirchliche Ausstellungsstücke. Diese Arbeit erstreckte sich zum einen auf die Sichtung von zum Teil sehr interessanten und großzügigen Leihgaben aus der Bevölkerung Sandweiers, so etwa von zwei schönen alten Schränken, die uns Frau Irma Stüber überließ, und die Otto Fuchs wieder hervorragend aufarbeitete. Zum anderen umfaßte sie die Suche nach wichtigen Ergänzungen unserer Sammlung und Ankäufen, bei denen wir durch Spenden einiger Firmen aus Sandweier großzügig unterstützt wurden. Zusätzlich unterzog sich Karl Bruckner der mühevollen Arbeit des Archivierens aller von ihm betreuten Ausstellungsstücke. Der mit Herrn Pfarrer Vornberger und der kath. Kirchengemeinde ausgearbeitete Leihvertrag für die von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellten Leihgaben trat nach einigen kleinen Änderungen mit der Genehmigung der Erzdiözese Freiburg im Sommer in Kraft, so daß an den Glasgestalter Linnenschmidt der Auftrag für die Restaurierung von zwei allen Fenstern der Kapelle am Friedhof erteilt werden konnte.

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Im Heimatmuseum zu sehen

Neben Karl Bruckner war vor allem aber auch Wendelin Klumpp ein eifriger Sammler und Restaurator von Ausstellungsgut. Die von ihm betreuten Ausstellungsbereiche umfassen landwirtschaftliche Geräte jeder Art aus Sandweier, wie z. B. Eggen, Pflügen Lind Wagen, Gerätschaften früherer Handwerksberufe aus Sandweier und alte Gebrauchsgegenstände aus den Haushalten Sandweierer Familien.

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