Dez 25 2013

Jahresrückblick Heimatverein Sandweier 2013

Jahresrückblick 2013 Heimatverein Sandweier e.V.

Die Aktiven des Heimatvereins hatten sich für 2013 eigentlich nicht viel vorgenommen, da 2012 als Jubiläumsjahr viele Renovationsarbeiten nach sich zog.
Doch es kam anders:

Aus kleineren Restarbeiten im Obergeschoss des Museums wurden im Laufe des Sommers umfangreiche Arbeiten am Ökonomiegebäude und auf dem ganzen Außengelände. Angeregt durch eine Anfrage legten wir einen Kräutergarten an, den Frau Andrea Heck bepflanzt und pflegt. Ab dem kommenden Jahr ist geplant, rund um den Garten Veranstaltungen anzubieten und auch Kindergruppen in die Pflege der Kräuterbeete einzubinden. Vorgestellt wurde der Garten der Öffentlichkeit erstmals zu unserem Hock im September. Dabei konnten die Besucher auch eine weitere Großaktion unserer Aktiven begehen: Die Firma Eichelberger bot uns ausrangierte Pflastersteine an.

Dezember 2013

Wir haben damit in mühevoller Arbeit vor dem Ökonomiegebäude eine gepflasterte Fläche geschaffen, die sich wunderbar in unser Hofensemble einfügt. Bei diesen Arbeiten haben wir auch die Drainage verbessert um die bei schlechtem Wetter unbefriedigenden Platzverhältnisse zu verbessern. Diese Verbesserung wurde auch leider beim Hock gerne in Anspruch genommen, denn das Wetter war leider ungewohnt mies. Umso dankbarer sind wir für den trotzdem großen Zuspruch aus der Bevölkerung, die trotz des schlechten Wetters in unser großes Zelt strömten, um unter anderem die Ernennung unserer langjährigen Aktiven Jürgen Schneider und Klaus Pflüger zu Ehrenmitgliedern zu erleben.

Blick von oben

Ein ungewohnter Anblick: Unser Museum von oben aufgenommen vom Baugerüst während der Arbeiten am Ökonimiegebäude

Bei einer anderen Veranstaltung mussten wir passen: Bei den langfristigen Vorplanungen zum ISE-Fest ging man noch davon aus, dass schon der neue CAP-Markt gebaut wird und damit unser Platz nicht zur Verfügung steht. Mangels passender Alternativen entschlossen wir, für dieses Mal zu pausieren. Wer konnte ahnen, dass dann Anfang Juli eine leere Fläche mitten im Dorf stand und beide Sandweierer Großprojekte auch bis zum Ende des Jahres 2013 noch nicht beginnen konnten!

Abgerundet wurden unsere Arbeiten am Ökonomiegebäude durch die Schaffung eines kleinen Handwerkerraums und einer großen Investition der Stadt Baden-Baden: Zur Unterstützung unserer großen eigenen Bemühungen und zur Vermeidung weiterer Schäden wurden die Teile des Ökonomiegebäudes, die wir nicht selbst renovieren konnten auf Kosten der Stadt in Ordnung gebracht. Das undichte Dach wurde umgedeckt, eine Mauer saniert und alle bisher unverputzten bzw. schadhaften Mauerwerke verputzt und gestrichen.

Der restliche Putz ist ab

Weitere Streicharbeiten im Gebälk übernahmen dann wieder unsere Aktiven so dass das Gesamtensemble nun in einem bisher noch nie dagewesenen Gesamtzustand ist. Hierfür ein großes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Verantwortlichen in der Stadt und allen Aktiven unseres Vereins die teilweise wochenlang jeden Tag unzählige Stunden in unser Museum gesteckt haben.

Nach der Renovierung 2013

Eine ungewohnte Ansicht: Die Rückseite unseres Museums muss sich nun nicht mehr verstecken.

Ein Besuch oder eine Veranstaltung lohnt daher mehr als je zuvor. Dies wurde auch in diesem Jahr wieder gerne wahr genommen. Sonderführungen und Feiern für Klassen, Nikolaus, St.Martin, unser wöchentliches CEGO-Spiel und vieles mehr lassen unser Museum zu einem lebendigen Treffpunkt für die Sandweierer Bevölkerung werden.

CEGO-Abend, jeden Mittwoch

Auch über unser Museum hinaus waren wir aktiv: Unser diesjähriger Ausflug führte uns in die Gaiserschmiede nach Bühlertal, wo wir uns einige Anregungen für unsere eigene Ausstellung holten.

Karst (Karscht)

Der Heimatverein Sandweier stattete dem Heimat- und Kulturverein Haueneberstein einen Besuch ab und informierte sich Vorort über die Arbeit des Vereins.

Nach vier Jahren Pause fand wieder eine Kunkelstub statt, dieses Mal in den Vereinsräumen der GroKaGe.
Auch ein kleineres Buchprojekt ist in Arbeit, das vielleicht schon 2014 seinen Abschluss finden wird.

Es bleibt also auch im kommenden Jahr interessant, in unserem Museum vorbeizuschauen und dabei zu erleben, was wir dann an Neuigkeiten zur Dokumentation unserer Dorfgeschichte präsentieren werden.

Wir wünschen der Bevölkerung unseres Ortes besinnliche Tage und ein gutes Neues Jahr 2014.


Dez 30 1993

Unser Heimatmuseum – Rückschau und Ausblick 1993

Eine Rückschau und ein Ausblick

von Rektor a. D. Karl Bruckner †

Im Jahresrückblick 1992 habe ich recht ausführlich über die langjährige Geschichte des ältesten Gebäudes unseres Dorfes bzw. Stadtteiles berichtet. Dabei konnte ich mit Genugtuung am Schluß auf die Absicht hinweisen, zumindest einen großen Teil des Jagdhauses und auch des Ökonomiegebäudes als Heimatmuseum zu nutzen, ein Vorhaben, das sowohl vom Ortschaftsrat als auch von der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat befürwortet wurde bzw. keinen Widerspruch erfuhr.

Es war nicht einfach, für diesen Plan eine eigene, für unsere Gemeinde typische Konzeption zu finden, sind doch in unserem näheren und weiteren Umfeld zahlreiche Heimatmuseen entstanden oder dabei, sich zu entwickeln. Da ich mich mit zu den Initiatoren zählen darf und bei der Erarbeitung der Museumskonzeption maßgeblich mitwirkte, möchte ich Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, über das berichten, was in diesem Zusammenhang bislang schon geschehen ist und was der Heimatverein als Träger der ganzen Aktion noch weiter zu tun gedenkt. Viele von Ihnen haben sicher beim Herbstfest des Vereines Ende September die Gelegenheit wahrgenommen, sich selbst von dem bis jetzt Geschehenen und Erreichten einen Einblick zu verschaffen.

Inschrift und Wappen am Eingangsportal des Heimatmuseums

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