Unsere Vorfahren und das „liebe Geld“

Im Jahre 1873, also zwei Jahre nach der Gründung des Deutschen Reiches, wurden die verschiedenen Geldsorten durch die Mark-Pfennig-Währung abgelöst, wobei 1 Gulden mit 1,71 Mark bewertet wurde. Jetzt galt hier auch die Dezimalwertung wie bei Gewichts- und Längenmaßen. Der durchschnittliche Tageslohn eines Industriearbeiters betrug 1876 rund 2,25 – 2,50 Mark. Es dauerte schon einige Zeit, bis das neue Geld überall Eingang gefunden hatte.

Es halte Gültigkeit bis zum Ende des ersten Weltkrieges. Dann kam die Inflation mit ihren katastrophalen Auswirkungen.

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Zehn Pfenning von 1919

Am 1. Dezember 1923 wurde die Mark abgelöst durch die Rentenmark, wobei 1 Billion Mark = 1 Rentenmark gab. Mit Münzgesetz vom 30.08.1924 wurde diese dann durch die Reichsmark ersetzt, die 100 Reichspfennige zählte. Doch wer sich über diese und auch spätere Zeiten genauer informieren möchte, der nehme doch wieder einmal unser Sandweierer Heimatbuch zur Hand. Die langen Winterabende geben dazu beste Gelegenheit.

(Quelle: Jahresrückblick 2000)

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