Heimatverein Jahresrückblick 1999

Generalversammlung am 20. Mai 1999 ergaben sich keine personellen Veränderungen im Vorstand des Vereins. Mit Siegbert Schindler als stellvertretendem Vorsitzenden, Christiane Scharer als Schriftführerin sowie Richard Pflüger und Jürgen Schneider als Beisitzer und Klaus Pflüger als Jugendwart bleiben alle zur Wahl anstehenden Vorstandsmitglieder weitere zwei Jahre in ihren Ämtern.
Die Generalversammlung, die wegen Erkrankung des Vorsitzenden Friedrich Gantner vom stellvertretenden Vorsitzenden Siegbert Schindler in der Stube des Heimatmuseums geleitet wurde, war von einer besonderen Ehrung geprägt. Erstmals in der Zeit des l2-jährigen Bestehens des Heimatvereins wurde an diesem Abend einem Mitglied des Vereins die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ausgezeichnet wurde mit dieser besonderen Ehrung das Vorstandsmitglied Karl Bruckner. Als Rektor a.D. der Sandweierer Grund- und Hauptschule, Mitautor des Heimatbuches, Verfasser mehrerer Einzelschriften und Aufsätze zur Heimatgeschichte sowie als Vorsitzender der Kommission Heimatmuseum des Heimatvereins hat er sich um die Heimatgeschichte und den Heimatverein über viele Jahre hinweg große Verdienste erworben.

Besondere Aktivitäten entwickelten Aktive des Heimatvereins im Vorfeld des 2. Erdepflerfeschtes am 3./4. Juli 1999. Nachdem feststand, dass der Heimatverein in den kommenden Jahren seinen Standplatz neben dem Topibrunnen behalten kann, entwickelten Helmut Schottmüller und Wilfried Kratzer eine Konstruktion aus Holz und Planen, die unter Einbezug der vorhandenen Pergola eine besonders wohnliche und zugleich wettersichere Platzgestaltung ermöglicht. Bei den umfangreichen und zeitraubenden Arbeiten wurden sie von Klaus Pflüger unterstützt.
Beim Fest selbst hatte der Heimatverein wie im Vorjahr neben seinem reichhaltigen Speiseangebot wieder eine Topiprobierstube eingerichtet, in der alle Sorten Topinamburbrände der Sandweierer Brenner probiert werden konnten. Als neue Attraktion wurde dort auch ein Topinambursüppchen mit Sahnehaube angeboten.

Der diesjährige und damit achte Hock am Heimatmuseum war am 26. September 99 einmal mehr vom Wetter begünstigt und wieder ein großer Erfolg. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger nutzten die Gelegenheit, sich über den Stand der Ausstellungen im Heimatmuseum zu informieren, den neuen Ausstellungsraum kennen zu lernen und dabei im Festzelt, im Hof des Museums oder in der Stube des Heimatmuseums gute Gespräche zu führen. Im Festzelt boten Mitglieder des Heimatvereins ihren Gästen Speis und Trank und sorgten für eine gemütliche Atmosphäre.
Dort führten am Nachmittag die Katharinaspatzen unter Leitung von Frau Ulrike Weisbrich in hervorragender Weise das Musikstück „Rumpelstilzchen“ auf. Den anwesenden Kindern wurden neben dem Festzelt wie in den Vorjahren von Malaktivitäten angeboten, die Frau Angelika Schmidt vorbereitet hatte und die wieder begeistert aufgenommen wurden. Allen Festhelfern und Kuchenspendern sei hier herzlich gedankt.

Besonderen Besuch erhielt das Heimatmuseum am 16. Oktober. An diesem sonnigen Tag diente das Areal des Heimatmuseums dem Treffen des Panhard-Club Deutschland mit dem Panhard-Club des Elsaß. Mitglieder beider Clubs, die sich der Pflege von Oldtimer-Fahrzeugen des seit Mitte der Sechziger Jahre nicht mehr existierenden französischen Automobilherstellers Panhard widmen, fanden sich mit Familien und ihren Autos zum Meinungsaustausch und Kennenlernen im Heimatmuseum ein. 15 ein wenig eigenartige, aber schön restaurierte Oldtimer gaben im Hof und auf der Wiese vor dem alten Jagdhaus ein malerisches Bild ab. Selbstverständlich gehörte zum Treffen, das der Sandweierer Florian Gantner, Präsident des Panhard-Club Deutschland, organisiert hatte, eine Führung durch das Museum und ein Topinamburbegrüßungsschluck.

Zu einem

Seiten: 1 2 3


Kommentare wurden geschloßen.