Jahresrückblick bei der Generalversammlung Heimatverein Sandweier 2013 – Mai 2014

Die Aktiven des Heimatvereins hatten sich für 2013 eigentlich nicht viel vorgenommen, da 2012 als Jubiläumsjahr viele Renovationsarbeiten nach sich zog. Doch es kam anders:

Aus kleineren Restarbeiten im Obergeschoss des Museums wurden im Laufe des Sommers umfangreiche Arbeiten am Ökonomiegebäude und auf dem ganzen Außengelände. Angeregt durch eine Anfrage legten wir einen Kräutergarten an, den Frau Andrea Heck bepflanzt und pflegt. Der Garten wird nun auch in ihre Veranstaltungen einbezogen und ihre Fürhungen laufen als Veranstaltungen des Vereins. Diese werden rege angenommen. Auch Kindergruppenwerden in die Pflege der Kräuterbeete eingebunden, demnächst wieder im Rahmen einer Projektwoche. Vorgestellt wurde der Garten der Öffentlichkeit erstmals zu unserem Hock im September. Die Besucher konnten auch eine weitere Großaktion unserer Aktiven begehen: Die Firma Eichelberger bot uns ausrangierte Pflastersteine an. Wir haben damit in mühevoller Arbeit vor dem Ökonomiegebäude eine gepflasterte Fläche geschaffen, die sich wunderbar in unser Hofensemble einfügt. Bei diesen Arbeiten haben wir auch die Drainage verbessert um die bei schlechtem Wetter unbefriedigenden Platzverhältnisse zu verbessern. Diese Verbesserung wurde auch leider beim Hock gerne in Anspruch genommen, denn das Wetter war leider ungewohnt mies. Umso dankbarer sind wir für den trotzdem großen Zuspruch aus der Bevölkerung, die trotz des schlechten Wetters in unser großes Zelt strömten, um unter anderem die Ernennung unserer langjährigen Aktiven Jürgen Schneider und Klaus Pflüger zu Ehrenmitgliedern zu erleben.

Bei einer anderen Veranstaltung mussten wir passen: Bei den langfristigen Vorplanungen zum ISE-Fest ging man noch davon aus, dass schon der neue CAP-Markt gebaut wird und damit unser Platz nicht zur Verfügung steht. Mangels passender Alternativen entschlossen wir, für dieses Mal zu pausieren. Wer konnte ahnen, dass dann Anfang Juli eine leere Fläche mitten im Dorf stand und beide Sandweierer Großprojekte auch bis zum Ende des Jahres 2013 noch nicht beginnen konnten! Für 2015 für das nächste Fest ist noch offen, wie das ISE-Fest ablaufen wird und wo wir unseren neuen Platz finden werden.

Abgerundet wurden unsere Arbeiten am Ökonomiegebäude durch die Schaffung eines kleinen Handwerkerraums und einer großen Investition der Stadt Baden-Baden: Zur Unterstützung unserer großen eigenen Bemühungen und zur Vermeidung weiterer Schäden wurden die Teile des Ökonomiegebäudes, die wir nicht selbst renovieren konnten auf Kosten der Stadt in Ordnung gebracht. Das undichte Dach wurde umgedeckt, eine Mauer saniert und alle bisher unverputzten bzw. schadhaften Mauerwerke verputzt und gestrichen. Weitere Streicharbeiten im Gebälk übernahmen dann wieder unsere Aktiven so dass das Gesamtensemble nun in einem bisher noch nie dagewesenen Gesamtzustand ist. Hierfür ein großes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Verantwortlichen in der Stadt und allen Aktiven unseres Vereins die teilweise wochenlang jeden Tag unzählige Stunden in unser Museum gesteckt haben. Leider sind noch nicht alle zugesagten Reparaturen seitens der Stadt erledigt, so dass wir ständig nachbohren müssen. Insbesondere der Boden des Jagdzimmers macht uns große Sorgen. Die Renovierung der Wände muss bis der Boden saniert ist daher auch noch auf sich warten lassen.

Ein Besuch oder eine Veranstaltung lohnt daher mehr als je zuvor. Dies wurde auch in diesem Jahr wieder gerne wahr genommen. Sonderführungen und Feiern für Klassen, Nikolaus, St.Martin, unser wöchentliches CEGO-Spiel und vieles mehr lassen unser Museum zu einem lebendigen Treffpunkt für die Sandweierer Bevölkerung werden. Unser neuester Treffpunkt ist hierbei die Handarbeitsgruppe die sich ebenfalls mittwochs trifft und von Claudia Schmitt ins Leben gerufen wurde. Für die Anregung und Umsetzung vielen Dank. Es ist eine weitere Bereicherung unseres Versanstaltungskalenders.

Auch über unser Museum hinaus waren wir aktiv: Unser diesjähriger Ausflug führte uns in die Gaiserschmiede nach Bühlertal, wo wir uns einige Anregungen für unsere eigene Ausstellung holten. Nach vier Jahren Pause fand wieder eine Kunkelstub statt, dieses Mal in den Vereinsräumen der GroKaGe. Auch ein kleineres Buchprojekt ist in Arbeit, das 2014 seinen Abschluss finden wird. Geplant ist die Erscheinung für den August anläßlich des SWR 4 Radiosommers. Es bleibt also auch im kommenden Jahr interessant, in unserem Museum vorbeizuschauen und dabei zu erleben, was wir dann an Neuigkeiten zur Dokumentation unserer Dorfgeschichte präsentieren werden.

Ich danke meinem gesamtem Team für die vielen unzähligen Stunden die sie in unser Museum und die Vereinsarbeit gesteckt haben. Die Früchte ihrer Arbeit sind deutlich sichtbar und werden von der Öffentlichkeit sehr positiv wahrgenommen. Unser Museumsgelände ist zu einem echten und lebendigen Identifikationsort unserer Gemeinde geworden.

12.5.2014

Florian Gantner
Vorsitzender


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