Mein Heimatdorf

Gedicht:

Mein Heimatdorf

Es liegt ein Dörflein mir so fein,
Zwischen Schwarzwald und dem Vater Rhein.
Das ist wohl Sandweier – mit Namen genannt –
und hier im Lande nicht unbekannt.
Das Leben pulst von Süd und Nord –
auf seinen Straßen – immer fort.

Die Kelten – Zeugen früher Zeit,
machten sich da einstmals breit.
Später zogen hier die römischen Kohorten –
nach Aquae – Aurelia und nach Norden.

Viel Reichtum war einst nicht beschert!
doch heute ist’s fast umgekehrt.
Fröhlich sind in Sandweier die Leut –
so war es schon früher – so ist es noch heut.

Blüht Raps, Iris und Ginster – so leuchtend ihr Gelb,
dann hat hier der Frühling – verzaubert die Welt.
Wenn Halme sich wiegen – den Wellen sogleich,
so wächst nun das Brot – und Not, ist fort dann sehr weit.

Doch auch der Herbst – der hat seinen Reiz,
da reift uns der Erdäpfler – der bringt uns dann – „Geist”.
Ist dann der Winter gar frostig mal hier –
dann trinke ein Erdäpfler zu deinem Glas Bier.

Muß auch der Hahn – hier nicht verstummen?
und dürfen auch noch die Bienen froh summen,
dann ist die Welt hier in Ordnung noch heut –
und so soll es auch bleiben – Ihr – Sandweierer Leut.

© Wendelin Klumpp

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Blüte des Topinambur - Erdäpfelanbau in Sandweier


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