Heimatverein

Nach Erledigung aller Formalitäten konnte man am
18.10.1991 mit den Renovierungsarbeiten im alten Jagdhaus beginnen.

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Wendelin Klumpp bei den ersten Außenarbeiten

Die kleine Gruppe der Getreuen leistete vorbildliche Arbeit – zum Teil weit über tausend Arbeitsstunden – und machte aus diesem Haus ein wahres Schmuckstück, das schon weit über die Stadtgrenze hinaus Anklang gefunden hat. Das dazu gehörige Ökonomiegebäude wurde ebenfalls teilweise renoviert und Toilettenanlagen eingebaut.

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Es gibt noch viel zu tun

Eine weitere Ergänzung des Heimatbuches „Aus der Vergangenheit des Sandweierer Waldes” von Dr. Lothar Brandstetter wurde zu Weihnachten 1991 der hiesigen Bevölkerung angeboten. Für alle Wald- und Naturfreunde ein sehr interessantes Werk.

Zum 5. Geburtstag am 27. September 1992 konnte der Heimatverein seinen ersten Hock ausrichten. Eine große Besucherschar fand sich ein und selbst Petrus muss überaus freudig gewesen sein, denn er schenkte uns zu diesem Fest das herrlichste Wetter. Viele Gedichte und Erzählungen gaben Anlass zu Freude und Volkstümlichkeit.

„Das Fachwerkhaus in Sandweier” von Wendelin Klumpp hieß der erste Diavortrag am 30.11.1992, bei dem die Entwicklung und Entstehung des Fachwerkhauses vom Graszelt bis zum heutigen Stand erläutert wurde. Dias und Erläuterungen zu vielen schon längst abgerissenen und  noch stehenden Fachwerkhäusern machten dieses Thema äußerst interessant.

Schon am 20.01.1993 folgte ein Vortrag „Ahnenforschung” von Karl Bruckner, bei welchem die Erstellung eines Stammbaumes im Vordergrund stand.

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Unterzeichnung der Urkunde über die Nutzung des alten Jagdhauses als Museum und Bürgerbegegnungsstätte

Im Oktober 1993 wurde der Nutzungsvertrag für das Heimatmuseum von Bürgermeister Jörg Zwosta für die Stadt Baden-Baden und von Friedrich Gantner und Siegbert Schindler für den Heimatverein unterschrieben.

Der allgemeine Wunsch nach weiteren Vorträgen wurde vielfach geäußert und bereits am 28.03.1994 mit dem nächsten Thema „Unser täglich Brot” von Wendelin Klumpp erfüllt. Er erklärte dabei sehr treffend den Werdegang des Brotes vom Acker bis auf den Tisch. Ja, man fühlte sich in Großmutters Backtag versetzt.

Eine Geldausstellung in der Volksbankfiliale Sandweier im November 1994 von Klaus Pflüger hatte die Überschrift „Deutsches Papiergeld im Spiegel der deutschen Geschichte”, wobei er in gekonnter Weise die Entstehung des Geldes, die erste Geldentwertung um 1924 bei der die Geldscheine astronomische Höhen erreichten, und die Währungsreform 1948 zum Vortrag brachte.
Alle damals in Umlauf stehenden Geldscheine konnte er zur Besichtigung auflegen.
Am 27. November 1994 ließ er dieser Ausstellung noch einen Diavortrag zum selben Thema folgen.

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